Erfahrungsbericht

Cornelia Král, Von Poll Immobilien GmbH Chiemsee über ihre Eindrücke und Erfahrungen aus dem Qualifizierungsprogramm „Immobilien Investment Manager:in"

                    

 

Für mich müssen das Kreative und eben auch die Zahlen dahinter zusammenpassen.

Cornelia Král ist seit über 25 Jahren in der Immobilienbranche zuhause. Gemeinsam mit ihrem Mann ist sie seit 2019 Inhaberin der Geschäftsstelle der Von Poll Immobilien Chiemsee und betreibt daneben ihr persönliches Herzensprojekt: die „ImmoMacherin". Hierbei entwickelt und realisiert sie Einrichtungs-, Home-Staging- und Vermarktungskonzepte, vor allem für Ferienimmobilien.

Mit einem klaren Anspruch an Fachtiefe und einem Blick fürs große Ganze hat sie das Live-Online-Qualifizierungsprogramm „Immobilien Investment Manager:in" der Haufe Akademie absolviert – und dabei festgestellt: Auch mit jahrzehntelanger Erfahrung lohnt es sich, strukturiert zurückzugehen und die eigenen Grundlagen neu zu durchdenken.

 

 

„Ich sehe in einer Immobilie mehr als den Verkauf. Ich frage mich: Was lässt sich daraus noch machen? Und wo liegt der echte Mehrwert?“

 

 

Cornelia, du bist seit mehr als 25 Jahren in der Immobilienbranche. Was machst du konkret, und was treibt dich an?

Ich habe damals als Quereinsteigerin und Praktikantin angefangen und mich seitdem Schritt für Schritt in die Branche reingearbeitet. Heute führe ich zusammen mit meinem Mann unser Maklerbüro hier im Chiemgau. Dabei kümmere ich mich neben dem klassischen Maklerbusiness auch um mein eigenes Projekt, die „ImmoMacherin". Ich bin ein Kreativkopf – ich liebe es, hinter die Fassade einer Immobilie zu schauen, nicht nur technisch, sondern wirklich zu fragen: Was steckt in dieser Immobilie? Was kann man daraus machen? Und was ist eigentlich ihre Geschichte?

Was hat dich dazu bewegt, das Seminar „Immobilien Investment Manager:in" zu besuchen?

Natürlich möchte ich eine Immobilie nicht nur kreativ darstellen, mich interessiert das Gesamtkonzept. Für mich müssen das Kreative und eben auch die Zahlen dahinter zusammenpassen. 
Wenn jemand zu mir kommt und sagt, er möchte seine Immobilie verkaufen, denke ich manchmal auch in eine ganz andere Richtung: Was kann man aus dieser Immobilie noch herausholen? Wo liegt ihr eigentlicher Wert? Genau dafür wollte ich mein zahlentechnisches Fundament nochmal gezielt vertiefen. Ich wollte den Mehrwert wirklich erkennen und sauber durchrechnen können.

 

„Das Workbook aus dem Seminar liegt immer noch auf meinem Schreibtisch. Es lässt sich schließlich nicht alles merken. Trotzdem möchte man es richtig anwenden.“

Das Qualifizierungsprogramm lief über drei Tage als Live-Online-Format. Was hat es für dich besonders wertvoll gemacht?

Mir hat vor allem gefallen, wie die Dozentin die Inhalte rübergebracht und die Gruppe mitgenommen hat. Ich kannte sie übrigens schon aus früheren Jahren und habe sie bei euch wiederentdeckt. 
Die Skripte waren klar strukturiert und die Zusammenhänge gut herausgearbeitet. Die Gruppenarbeiten haben dafür gesorgt, dass man wirklich aktiv mitdenkt, statt nur passiv zu konsumieren. Den größten Mehrwert hatte für mich aber etwas anderes: Ich habe schon mehrere Seminare bei der Haufe Akademie gemacht, und gerade die Verbindungen zwischen den einzelnen Themen konnte ich für meine eigene Arbeit wirklich gut nutzen.

Du bist bereits Expertin auf diesem Gebiet. Hat dich im Seminar trotzdem noch etwas überrascht?

Natürlich gab es Momente, in denen ich dachte: Super, das kenne ich, das weiß ich schon. Trotzdem tat es gut, das Wissen nochmal aufzufrischen und zu vertiefen. Mein Ökonomiestudiengang liegt schon ein paar Jahre zurück. Im Seminar erkannte ich dann die Verbindungen zwischen Bekanntem und neuen Wissen.

Hat sich dein Arbeitsalltag seit dem Seminar verändert?

Ja, definitiv. Ich greife immer noch auf das Skript zurück. Es lässt sich schließlich nicht alles merken, aber ich weiß, wo es steht. Ich habe mir auch sehr viel parallel aufgeschrieben und gehe das immer wieder mal durch. 
Konkret wende ich das Gelernte bei unseren Anlageimmobilien sowie auch Ferienimmobilien an. Zum Beispiel überführe ich die Berechnungsansätze in unsere Excel-Tabellen und setze sie auch in Kundengesprächen ein. In unseren Exposés wollen wir nicht nur kreativ überzeugen, sondern eben auch zahlentechnisch fundiert argumentieren. Das hebt uns von manchen Mitbewerbern ab.

„Ich finde, man sollte sich immer intensiv weiterbilden. Es heißt nicht umsonst lebenslanges Lernen! “

 

Warum braucht eine erfahrene Fachkraft in der Immobilienbranche dieses Wissen, auch wenn sie schon jahrelang dabei ist?

Kein Mensch kann mir sagen, dass er das, was er vor Jahren gelernt hat, immer noch weiß, wenn er es nicht ständig angewendet hat. Die Märkte verändern sich, die rechtlichen Rahmenbedingungen auch, und es kommt immer Neues dazu. Ehrlich gesagt fuchst es mich, wenn ich merke, dass ich an einer Stelle noch nicht ganz auf dem Niveau bin, auf dem ich eigentlich sein möchte. Dann weiß ich: Da muss ich noch mal tiefer rein.

Wem würdest du das Seminar empfehlen?

Allen, die mit Immobilien oder Investments zu tun haben. Ich würde sogar noch weiter gehen: Das gilt weit über die klassische Immobilienbranche hinaus. Wer mit Anlageentscheidungen oder Investmentprozessen in Berührung kommt, profitiert hier wirklich. Besonders ans Herz legen würde ich es jungen Menschen, die in die Branche einsteigen wollen. Viele denken, das Wissen lässt sich irgendwie selbst erarbeiten. Aber ich finde, dazu gehört unbedingt solides Fachwissen. Und genauso empfehle ich es erfahrenen Profis, zur Vertiefung und Wiederauffrischung, weil sich in dem Bereich immer wieder etwas verändert.

 

Zum Qualifizierungsprogramm: Immobilien Investment Manager:in


Kontinuierliche Weiterbildung gehört für Cornelia zum Berufsalltag dazu. Das Qualifizierungsprogramm verknüpfte Erfahrenes mit aktuellem Wissen auf einem ganz neuen Level:

 

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Stephanie Göpfert

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